Anime:
Anime sind gezeichnete Filme welche im Styl von Magas gehalten werden. Im Prinzip könnte man sagen das Mangas (Comic) animiert, folglich mit Bewegung in einem Film oder einer Serie dargestellt werden.
Der Ursprung dieser Art von Unterhaltung, welche sich nicht nur an Kindern orientiert, ist am Ende des Zweiten Weltkrieges festzustellen. Damals kamen erfolgreiche, amerikanische Filmproduktionen von Hollywood nach Europa. Nur in Japan hatte man keine Mittel zur Verfügung um eigene Filme herzustellen weshalb man Zeichnungen für diese Art der Unterhaltung nutzte. Heute sind in Japan die beliebtesten Kinofilme Anime und sie erfreuen sich großer, stetig zunehmender Beliebtheit auch und insbesondere unter den Erwachsenen. Während westliche Zeichentrickstudios (z.B. Walt Disney) ausschließlich kindgerechte Filme produzieren, richten sich viele japanische Anime an Erwachsene. Aus diesem Grund sind die meisten Anime im SienceFiction oder Action Bereich anzutreffen, welche auch Darstellungen beinhalten können die nicht als jugendfrei einzustufen sind.
Alle Animes besitzen einen für diesen Stil typische Bildsprache. Zum einen werden Emotionen anders gezeichnet, so wird z.B. Wut durch einen großen Körper dargestellt welcher sich über einen kleineren beugt. Zum anderen sind die Abbildungen viel realistischer da sie wie oben schon gesagt sich nicht an Kindern orientiert und den Knuddel-Faktor unterbindet.
Die wohl in Deutschland bekanntesten und berühmtesten Animeserien sind Pokémon oder Dragonball, wobei letzterer als weltbester verkaufter Comic gilt.
Hentai:
In Japan heißt das Wort hentai „Pervers“, weshalb es in den westlichen Länderen Animes oder Mangas mit pornografischen aber auch erotischen Inhalten bezeichnet. Der Ursprung der heutigen Bedeutung ist vielseitig. Der wohl griffigste sind frühe japanische Horrogeschichten. Da einige dieser Filme auch perverse (hentai) Inhalte besaßen gewöhnten sich die westliche Zivilisation zunehmend an die Pornografie, da die Perversion unter dem Deckmantel der Horrorgeschichte annehmbar erschien. Um ein Beispiel zu nennen wurden in dem japanischen Film Urotsuki Douji junge Mädchen von den Tentakeln eines Monsters vergewaltigt. Die bildliche Darstellung der Vergewaltigungszenen erschienen akzeptabel da sie in der Rolle einer Horrogeschichte eingebetet und nicht die primäre Handlung des Filmes waren.
In Japan werden Mangas mit Pornografischen Inhalten nicht Hentai sondern als ero Manga („erotischer Manga“) oder 18-Kin Manga („nicht für Leser unter 18 Jahren“) bezeichnet.
Obszöne Dartsellungen, d.h. Pornografie ist in Japan verboten jedoch erlaubte die Formulierung des Gesetzes einige Schlupflöchern die noch schlimmere Entwicklungen provozierten. So untersagte ein früheres Gesetz das zeichnen der Genitalien mit Schammhaaren. Um dieses Gesetz zu umgehen zeichneten viele Studios junge Mädchen ohne Schamharren und verdienten weiterhin an (kinder-) pornografischen Mangas. 1980 hob man das Gesetz in dieser Form auf und verbot die Darstellungen aller Genitalien.